
Und wieder haben sich zahlreiche Vereinsmitglieder, dieses Mal am 21.03.2026, auf der Anlage versammelt, um die von einem namentlich aus Datenschutzgründen nicht genannten Vorstandsmitglied in inzwischen schon alter Gewohnheit akribisch erstellte Liste, ergänzt um vielfältige orale Zusatzanweisungen während des Dienstes (gelegentlich durchaus auch mit Ausrufezeichen !), minutiös abzuarbeiten und unseren Lieblingsclub aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Was soll ich sagen: Es hat fast beinahe so ziemlich ein bisschen geklappt …
Sehr erfreulich war zunächst, dass wir einen doch nennenswerten Zuwachs an Frischfleisch, will sagen neuen Mitgliedern, dabei hatten, die diese Pfeil und Schleudern des wütenden Geschicks (Shakespeare, echt jetzt !) teilweise sogar noch vor ihrem ersten Tennisspiel auf sich genommen haben (und deren Namen hier aus Datenschutzgründen auch nicht genannt werden dürfen). Hut(hpark) ab !! Hoffentlich kommt ihr wieder ??!
Und was wir wieder alles geschafft haben !!! Herkulatorisch !!! Der Augias-Stall war ein Dreck dagegen (Pun intended)….

Die Rinnen und Fugen wurden gekratzt, der hängende Hang vor Platz 3 ist jetzt fast ein Garten der Semiramis, die Container wurden in Windeseile befüllt und die Zahl der Schubkarren wuchs exponentiell. Wer hätte gedacht, dass man mit der Ikea-esken Zusammensetzung von 3 Schubkarren drei ausgewachsene Männer, jeweils über 65, mehrere Stunden beschäftigen kann, obwohl der Bausatz insgesamt genau 5 (fünf !) Schrauben umfasste.
Viele Sachen wurden auch gekärchert. Das lief anfangs recht gut, bis dann R.B. (Datenschutz !) die Sache übernahm. Von nun an ging‘s bergab… Aber auch das haben wir dann mit einem insgesamt gerade noch ausreichendem Ergebnis gewuppt.
Die Zahl der in drei Stunden abgewaschenen Tische und Stühle hat uns einen Eintrag im Guiness-Buch (auf Platz 12.417, aber immerhin) eingebracht.

Aber ein dreifach donnernder Applaus gilt insbesondere A.A. (Datenschutz), der sich mit extrem seltsamen Gerätschaften (Milchpumpe in ganz groß) der ästhetisch echt anspruchsvollen Aufgabe der Reinigung einiger – iiiih – Urinale gewidmet hat, mit zarter und elfengleicher Unterstützung unserer Toilettenfrauen B. und C. (Datenschutz), die aber nicht fertig wurden und irgendwann noch Fenster putzen mussten. Jaja, es ist nicht immer angenehm, wenn von einigen Vorgängen der Mantel der Verschwiegenheit weggezogen wird.
Und dann war da auch noch die „verschollene Crew“, die angeblich den ganzen Tag auf Platz 7 beschäftigt gewesen sein sollte, die aber erstmalig bei der Ausgabe der Würstchen im Clubhaus – pünktlich ! – bemerkt wurde. Ein Schuft, der Böses dabei denkt.
Und so endete dies mit vielen glücklichen, satten, und in meinem Fall auch mit einem akzeptablen Weisswein im Glas gesegneten Mitgliedern.
Text und Fotos: Gerold Kurz