Herren 65: Im besten (Tennis-)Alter

<< Zurück zur Übersicht

Warum spielen die Herren 65 eigentlich mittwochsvormittags?

Ganz klar, weil das ein Wochentag ist und die allermeisten noch arbeiten müssen. Am Wochenende hätten alle Zeit, und wir würden die Anlage vor lauter Fans und Groupies kaum noch betreten können. Und in den auf den Platz geworfenen BH‘s kann man sich während des Spiels schnell mal verheddern, frag Elvis. Aber wen wundert‘s, wenn man sich das Mannschaftsfoto ansieht (Eckhard fehlt aus technischen Gründen, aber der sieht natürlich ganz genauso aus). Manchmal lohnt sich Training halt doch.

Solchermaßen gestählt gehen wir dieses Jahr das Unternehmen „Zu Zweit – völlig sinnlos“ frohen Mutes an. Es gibt nämlich schon vor dem ersten Spiel eine gute und eine schlechte Nachricht: Die gute: Wir können nicht absteigen. Die schlechte: Wir können auch nicht aufsteigen. An dieser Stelle tritt hin und wieder die Frage auf: Wozu das alles? Tja, eine genaue Antwort können auch wir frühestens am Ende der Saison liefern. Aber ob wir es soweit überhaupt schaffen? Zu siebt in den Kampf gezogen, hagelt es bereits vor der ersten Schlacht Ausfälle. Thomas rekonvalesziert noch weiter so vor sich hin, Bernd hat vergessen, dass Frankfurt zu Hessen gehört und sich in Bayern gemeldet (echt!), Jochen lässt sich evtl. die zweite Hüfte umbauen und Henry hat mit den Jungspunden der H60 alle Schläger voll zu tun. Mir ist inzwischen auch schon ganz schlecht. Es bleiben als feste Größen folglich Eckhard und Arno. Wir sind aber hoffnungsvoll, dass die beiden bei gegebener Ausgangslage mit Sicherheit die Klasse halten können, ohne aufzusteigen. Ich würde an dieser Stelle gerne mit den Worten schließen „es bleibt spannend“. Stimmt aber gar nicht.

Die allerbeste Nachricht indessen lautet, dass wir mit einer Oberbekleidung immer noch verdammt gut aussehen.

Versucht, das mal zu toppen! Schwer.. Oder sogar unmöglich?